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Maschinen Leasing und so alle Steuervorteile nutzen

Für Unternehmen gibt es zwei Möglichkeiten, um in den Besitz einer Maschine zu gelangen. Kaufen oder das Leasing. Leasing könnte man eigentlich auch mit Miete übersetzen. Die Vertragsgestaltung ist ähnlich, allerdings hat sich dieser Begriff in der Wirtschaft so etabliert.

In Unternehmen stellt sich oft die Frage der richtigen Finanzierung für eine Investition. Was ist also besser: Leasing oder Kaufen?

 

Eine eindeutige Antwort kann man nicht geben, denn es kommt auf die individuellen Interessen des betroffenen Unternehmens an. Beide Methoden haben ihre Vorteile und ihre Nachteile.

Daher geben wir hier einen Überblick zum Thema Leasing von Maschinen bzw. Leasing für technische Investitionen. Zudem beantworten wir die wichtigsten Fragen.

Wie wirkt sich Leasing auf die Finanzierung und Liquiditätslage aus?

Eine Maschine zu kaufen würde für das Unternehmen bedeuten einen Investitionskredit aufzunehmen und das Gerät aus der Kasse zu bezahlen. Es wird in der Bilanz aktiviert und gemäß aktueller Gesetzeslage (AfA-Tabelle) abgeschrieben. Die Liquidität zu 100% beim Kauf betroffen. Jeglicher Aufwand danach ist nicht mehr zahlungswirksam.

Das Maschinen-Leasing dagegen würde heißen: Das Unternehmen mietet eine Maschine für eine festgelegte Laufzeit. Während dieser Zeitspanne werden die Leasingraten bezahlt. Läuft der Vertrag aus, können die gebrauchten Maschinen zurückgegeben werden.

Der Vorteil hierbei ist, dass die Laufzeit für das Leasing der Maschine nicht die gleiche sein muss, wie für die AfA. Die Leasingraten lassen sich jedoch in vollem Umfang als Betriebsausgaben absetzen. Das heißt, als Unternehmer können Sie hier die Steuerbelastung über die Jahre gezielt beeinflussen.

Ein weiterer Nachteil das Kaufs wäre es, dass der Kredit für die Finanzierung der Maschine die Liquiditäts-Lage beeinträchtigt. Die Aktivierung wirkt sich in der Bilanz beim Fremd-Kapital aus. Die Eigenkapitalquote sinkt und würde damit den finanziellen Spielraum bei der Bank verringern, weil sie aus dem Kreditrahmen schöpft. Die Leasingraten dagegen haben keine Auswirkung auf die Bilanz, sondern landen direkt in den Betriebsausgaben.

Unterm Strich bedeutet das: Maschinen-Leasing ermöglicht den Firmen ihre Produktionsmittel schnell und flexibel mit moderner Technik auszurüsten. Die Liquiditätslage wird dabei weitestgehend geschont.

Nach Ende der Laufzeit besteht auch die Option das Leasingobjekt vom Leasinggeber zu kaufen. Dieser berechnet den Restwert oder macht ein individuelles Angebot. So können Sie im Bedarfsfall doch noch das Eigentum an der Technologie erlangen. Allerdings verschiebt sich so die große Zahlung in die Zukunft, was für die Liquidität deutlich vorteilhafter ist.

Welche Maschinen lassen sich leasen?

Egal, ob neue Rechner, Fahrzeuge, CNC-Maschinen, CNC-Drehmaschinen – Sie können jedes Gerät der Welt leasen. Das Angebot am Markt ist quasi unbeschränkt. Denn die Leasing-Firmen haben sich darauf spezialisiert grundsätzlich jegliche Maschine zu finanzieren. Damit verdienen sie ihr Geld. Sie können als Unternehmer also durchaus individuell ein Angebot einholen, wenn Sie ein besonderes Produktionsmittel benötigen. Wenn der Leasinggeber die Ertragslage Ihres Unternehmens als ausreichend sicher bewertet, dann wird er normalerweise auch gerne die Finanzierung per Leasing übernehmen. Denn bei der Finanzierung kommt es für ihn nicht darauf an WAS Sie leasen möchten, sondern WER es leasen möchte. Gute Konditionen bekommt man vor allem dann, wenn es sich um ein finanziell gesundes Unternehmen handelt.

Mit dieser Lösung lassen sich moderne Maschinen sehr flexibel finanzieren, während sich die alten Geräte recht flexibel wieder abgeben lassen.

Wichtig ist es, sich mehrere Anbieter anzusehen und deren Konditionen miteinander zu vergleichen. So lässt sich bei der Maschinenfinanzierung bei den monatlichen Leasingraten einiges an Geld sparen.

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